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Letzte Woche gab es schlechte Nachrichten, VERDI gegen die Gemeinde Engelskirchen geklagt
und ein Öffnungsverbot für die Engelskirchener Händler erwirkt die den Christkindmarkt am 16.12.2018,
mit einem verkaufsoffenen Tag (wie schon seit über 15 Jahren) begleiten wollten.

Ob der Sonntag jetzt doch stattfindet erweist sich erst am Freitag, denn die Gemeinde Engelskirchen
hat im Sinne der Bürger und des Handels Widerspruch gegen das Urteil des Verwaltungsgericht eingelegt und
möchte per Eilantrag die Rücknahme des Verbots erwirken.

Hierzu eine Stellungnahme unseres ersten Vorsitzenden Markus Kriehn

 

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Stellungnahme des Unternehmer für Engelskirchen e.V. zum Verbot des verkaufsoffenen Sonntags anlässlich des Christkindlmarkts in Engelskirchen

Liebe Mitglieder, liebe Geschäftsleute, liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir die Unternehmer für Engelskirchen (UfE) wurden von der Klage der Gewerkschaft Verdi, zum Verbot des verkaufsoffenen Sonntags anlässlich des diesjährigen Christkindmarkt ebenfalls völlig überrascht. Als wir durch die Gemeinde Engelskirchen über dieses maßlos übertriebene Handeln der Gewerkschaft Verdi informiert wurden, konnten wir es erst gar nicht fassen; mehr als 15 Jahre wurde der Weihnachtsmarkt an gleicher Stelle und immer in Kombination mit dem beliebten verkaufsoffenen Sonntag ohne jegliche Beanstandung abgehalten und jetzt das.

Engelskirchen ist mit 3 verkaufsoffenen Sonntagen im Jahr (zur Landpartie, zum Goldenen Oktober und wie jetzt zum Christkindmarkt) bei weitem kein überbordender Quell für Sonntagsarbeit. Wenn Verdi sich eingehend mit Engelskirchen beschäftigt hätte, hätte auffallen müssen, dass zu 90% INHABERgeführte, kleine Einzelhandelsgeschäfte durch Verbot betroffen sind. Hier stehen Ladenbesitzer höchstpersönlich hinter dem Tresen, die sich dem immer größer werdenden Wettbewerb durch das Internet ausgesetzt sehen und gerade jetzt in der umsatzstärksten Zeit – dem Weihnachts-geschäft nicht unerheblich behindert werden, um ihre Existenz zu sichern. Eine Situation, wie übrigens in den meisten Städten und Gemeinden in unserer Region.

Verdi sollte auch bedenken, dass wenn die Einzelhändler in den kleineren Städten und Gemeinden ihre Geschäfte schließen müssen, Verdi dann auch Mitglieder verliert, denn ein arbeitsloser Verkäufer benötigt keine Gewerkschaft mehr.

Engelskirchen ist derzeit noch in der glücklichen Situation, dass es im Ortsbild wenig bis gar keinen Leerstand an Geschäften gibt, Verdi sollte sich einmal vorstellen, wie ein solcher Ort aussehen würde, wenn die vielen kleinen Einzelhändler nicht mehr das Ortsbild prägen.

Es gibt auch für Verdi wichtigere Dinge als sich hier um das Verbot eines verkaufsoffenen Sonntags anlässlich eines Weihnachtsmarktes zu kümmern.

Die in der Klage reklamierten Ortsgebiete waren übrigens bis auf wenige Ausnahmen nicht betroffen und die Geschäfte, die am verkaufsoffenen Sonntag teilnehmen befinden sich bis auf ein Geschäft alle im vor einigen Jahren durch die Gemeinde ermittelten Ortskern des vom Land eingeforderten Einzelhandels-konzepts. Ein Indiz für die fragwürdige Vorgehensweise von Verdi; ohne Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten und Eigenheiten pauschale Ablehnungen vom Schreibtisch aus zu fordern.

Warum hat Verdi hier nicht die neuen Beschlüsse für das kommende Jahr abgewartet und hier das Gespräch der Gemeinde gesucht bzw. auch mit dem Handel gesucht – nein, stattdessen wird aus rein aktionistischen Gründen die Existenz von Geschäftsinhabern und die damit verbundenen Arbeitsplätzen in Kauf genommen. Verdi als Gewerkschaft hat zweifellos wichtige Funktionen für den geregelten Umgang von Arbeitgebern und Arbeitnehmern aber hier ist das ist die falsche Stoßrichtung und dient vor allem auch nicht den eigenen Mitgliedern.

Wir alle sollten uns die Frage stellen, wie unser Ort ohne die vielen kleinen Einzelhändler aussehen würde und uns dann bei Verdi dafür bedanken, dass uns im Wettbewerb mit den großen Internethändlern - die immer noch größer werden - ein wichtiges Instrument genommen wird. Die dürfen nämlich 24 Stunden - 7 Tage die Woche verkaufen. Und deren Mitarbeiter arbeiten auch des Sonntags. Und diese Megahändler zahlen dann noch nicht einmal Steuern in unserem Land.

Wir hoffen, dass diese ungerechtfertigte Entscheidung noch revidiert wird, ansonsten müsste sich Engelskirchen auf einen tristen 3. Advent einstellen und das liegt erst recht nicht – im von VERDI bezweifelten -  öffentlichen Interesse.

 

Markus Kriehn

1. Vorsitzender UfE 

Wir über uns

über die Jahre haben sich fast 50 Mitglieder im Unternehmer für Engelskirchen e.V. (ehemals Gewerbering Engelskirchen) zusammengeschlossen.
Der Unternehmer für Engelskirchen e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht aktiv für die gemeinsamen Interessen der Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe in Engelskirchen einzutreten und den Ort für Sie als Kunden attraktiv zu gestalten.

Im Laufe eines Jahres gibt es viele Veranstaltungen in Engelskirchen, die vom UfE e.V. geplant und beaufsichtigt werden.
Von Aktionen zu Ostern und Muttertag, über die Organisation von großen Ortsfesten wie dem dem Goldenen Oktober bis hin zum vorweihnachtlichen Schmücken des Ortes mit einer prächtigen Weihnachtsbeleuchtung - der Unternehmer für Engelskirchen e.V. führt Regie

Der Vorstand des Unternehmer für Engelskirchen e.V. setzt sich als Team zusammen. Die derzeitigen Sprecher des sog. Kompetenzteams sind Markus Kriehn (1. Vorsitzender) und Stefan Tsolakidis (2. Vorsitzender + Pressesprecher).

Für die Durchführung der vielen Veranstaltungen hat sich zusätzlich ein Arbeitskreis gebildet, der sich mit der Planung beschäftigt und die erfolgreiche Ausführung aller Veranstaltungen vorantreibt.

Im Arbeitskreis sind:
Markus Kriehn (Allianz-Versicherung)
Stefan Tsolakidis (STUFFIs Werbung & Marketing)
Petra Bäcker (Heizung Sanitär Bäcker)
Volker Menzel (Rechtsanwälte Menzel & Porzberg)
Frank Potthof (Augenoptik Uhren Schmuck Potthof)
 

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